Entwicklung der IGGT und der Gartentherapie

Seit Anfang der 80ziger des letzten Jahrhunderts gewinnen der Garten und das Gärtnern wieder vermehrt an Bedeutung für inner- und außerklinische therapeutische Bereiche. Auf dem Gebiet der Gartentherapie wie auch im Bereich therapeutischer Gärten entstanden seither im gesamten deutschsprachigen Raum die unterschiedlichsten Projekte. Mit der Gesellschaft für Gartenbau und Therapie e.V. (vormals AK Gartenbau und Therapie von 1989) entstand im Jahr 2001 die erste deutschsprachige Organisation zu dieser Thematik. Gleichzeitig wurden über Jahre die Kontakte zu gärtnerischen und therapeutischen Verbänden intensiviert. Im Jahr 2002 wurden sowohl in Österreich, wie auch in Deutschland die ersten landesweiten Kongresse durchgeführt, an denen bereits federführend Organisationen, wie der Zentralverband Gartenbau e.V., die Österreichische Gartenbau Gesellschaft und der Deutsche Verband der Ergotherapeuten beteiligt waren. In den folgenden Jahren entstanden gartentherapeutische Studiengänge, Weiterbildungen und Fortbildungen. Diverse Publikationen und nicht zuletzt die durchgeführte Praxis sorgten für eine weitere Anerkennung dieser Fachrichtung.

IGGT-Vorstand

Das erforderte neue Organisationsstrukturen. So entschlossen sich die seit Jahren miteinander informell vernetzten Institutionen zur Gründung eines europäischen Dachverbandes. Im Jahr 2009 schließlich wurde die in Wien die IGGT mit Repräsentanten aus Österreich, der Schweiz und Deutschland gegründet. Im Jahr 2010 wurden die notwendigen Strukturen mit verschiedenen Sektionen und einem möglichen Kuratorium geschaffen - im Rahmen eines länderübergreifenden Vereins. Die Sektion "Registrierung" hat 2011 ihre Arbeit aufgenommen; zu weiteren für diesen Bereich wichtigen Organisationen wurde mittlerweile der Kontakt aufgenommen. Auf internationaler Ebene werden die Kontakte beständig intensiviert.